Die KassenSichV und die winIPRO Computerkasse

This post is also available in: Deutsch

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte

Die Einführung der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) ist nicht unbedingt das beste Beispiel für gelungene Digitalisierung. Seit dem 1. Januar 2018 gilt die Verordnung, musste aber in Teilen immer wieder verschoben werden und ist auch im April 2021 noch nicht vollständig umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2020 gilt nun die Ausgabepflicht für Bons und auch die letzte Frist zum Einsatz einer Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ist im März 2021 abgelaufen, ohne dass zum Beispiel zertifizierte Cloud-TSE verfügbar sind. Auch die versprochene elektronische Anmeldung der Kassensysteme lässt weiterhin auf sich warten.

IPRO Anwender können sich darauf verlassen, dass sie für ihre Computerkassen alle notwendigen und verfügbaren Erweiterungen erhalten können – und zumindest die mit einem Stick verbundene TSE wurde inzwischen auch schon an über 1000 IPRO-Anwender ausgeliefert, die damit die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Dabei ist die Einführung der KassenSichV Teil eines Prozesses, der die Computerkassen aller Einzelhändler in Deutschland im Blick hat und dessen erklärtes Ziel es ist, Umsätze „an der Steuer vorbei“ zu verhindern. Dieser Prozess begann in Europa in den 1980er Jahren – mit deutlichen Unterschieden in den Ländern. Zum Beispiel muss jeder italienische Bondrucker einen Chip enthalten, der alle Ausdrucke notiert und nur für die Steuerprüfer lesbar ist. Und auch in Österreich arbeiten die IPRO-Anwender bereits einige Zeit mit einem Stick, der die Datenmanipulation verhindert.

Unverständlich bleibt, warum die in Deutschland eingeführte TSE sich in ihrer Datenhaltung komplett vom bewährten GdPDU-Export unterscheidet, der ja aktuell von den meisten Steuerprüfern angefordert und verarbeitet wird. Zusammen mit den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form, sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) bieten diese Vorgaben schon heute eine sichere Basis für die Berichterstattung. Natürlich erhalten IPRO-Anwender bei entsprechenden Prüfungen direkte Unterstützung aus Leonberg und daher wissen wir auch, wie hilfreich saubere GdPDU-Exporte im Prüfungsfall sind.

Die IPRO-Computerkasse verbindet mit diesen Funktionen auf der einen Seite Warenwirtschaft und Auftragsverwaltung mit der Kasse, den verschiedenen Zahlungsarten und der Finanzbuchhaltung. Damit haben IPRO-Anwender ihre Prozesse im Griff und auch im Prüfungsfall gute Karten.